Common Kids - Communal Action for Inclusion (2011-2013)

Gemeinsam mit den Organisationen "Bridge of Hope" aus Yerevan/ Armenien und "Union Beryllus" aus Tbilisi/Georgien startete das Interkulturelle Zentrum im Juli 2011 das Projekt "Common Kids - Communal Action for Inclusion". Ziel der Initiative ist es, die Bevölkerung sowie EntscheidungsträgerInnen auf die Situation von benachteiligten Kindern und Jugendlichen in der Region aufmerksam zu machen. Zugleich sollen die Kinder und ihre Familien bei der Integration in das Gemeindeleben begleitet und in ihrer weiteren Entwicklung gefördert werden.

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit sowie die Zusammenarbeit mit Verwaltung, sozialen Diensten, NROs, Bildungseinrichtungen, Eltern, Medien, SchülerInnen und StudentInnen wird auf die Situation und Bedürfnisse benachteiligter Kinder und Jugendlicher aufmerksam gemacht. Die geplanten Maßnahmen und Aktivitäten konzentrieren sich auf die Zielregionen Tbilisi, Rustavi, Shaumiani und Dedoflistskharo in Georgien sowie Tavush Marz, Ijevan, Dilijan, Berd und Noyemberyan in Armenien.

Geplante Aktivitäten

  • Gründung und Entwicklung von Gemeindezentren ("Community clubs") in den beteiligten Regionen für außerschulische Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen.
  • Öffentliche Events ("Visibility actions") mit dem Ziel, der öffentlichen Bewusstseinsbildung - Veranstaltungen mit aktiver Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.
  • Kommunale Foren von InteressensvertreterInnen ("Communal stakeholder fora") -eine Reihe von Zusammentreffen von verschiedenen Akteuren (NGOs, Eltern, Entscheidungsträger, Medien…) zur Entwicklung von Strategien für bessere Inklusion benachteiligter Gruppen in der Gesellschaft.
  • Regionales Forum von InteressensvertreterInnen ("Regional stakeholder forum") mit VertreterInnen aller kommunalen Foren aus Armenien und Georgien zur Entwicklung eines Aktionsplanes für internationale/regionale Aktivitäten.
  • Eine Bewusstseinsbildungskampagne ("Awareness campaign") mit einer internationalen Dimension zum Thema Inklusion.

Finanziert wird das Projekt aus Mitteln der Austrian Development Agency (ADA) und unterstützt von Open Society Foundations.