Erasmus+ feiert Geburtstag: Ein Programm für alle jungen Menschen in Europa

Am 9. Mai 2017 hat das Interkulturelle Zentrum als Nationalagentur für das "Erasmus+: Jugend in Aktion"-Programm gemeinsam mit der OeAD GmbH - Nationalagentur für Erasmus+: Bildung, den zuständigen Bundesministerien sowie rund 400 Festgästen den 30. Geburtstag des Erasmus+Programmes in den Sofiensälen in Wien gefeiert.

Ein Programm für alle Jugendlichen

Das Erasmus+ Programm eröffnet allen jungen Menschen eine Mobilitäts- und Lernerfahrung im Ausland, egal, welche Qualifikationen sie mitbringen und ob sie sich aktuell gerade in einer Ausbildung befinden oder nicht. "Erasmus+: Jugend in Aktion" steht allen jungen Menschen ab 13 Jahren offen. So können diese z.B. im Rahmen einer Jugendbegegnung Jugendliche aus anderen Ländern treffen oder als Europäische Freiwillige für ein halbes bis ein Jahr ins Ausland gehen und sich hier gemeinnützig engagieren. Dafür sind keinerlei Ausbildung, Vorwissen oder Qualifikationen vorzuweisen.

Kein EU-Programm ist so erfolgreich und wegweisend wie Erasmus+, das mit seinem Vorläuferprogramm Erasmus seit 30 Jahren für die internationale Verständigung durch gemeinsames Arbeiten und Lernen steht. Seit dem Jahr 2014 finden sich unter dem Programmtitel "Erasmus+" auch die EU-Jugendförderung sowie der Sportbereich. Mehr als neun Millionen Menschen haben seit 1987 europaweit die Möglichkeiten des Programms genutzt und mehr als eine halbe Million Projekte wurden umgesetzt.

Erasmus+: Jugend in Aktion

Sophie Karmasin, Bundesministerin für Jugend und Familie: „Als Jugendministerin freue ich mich besonders über die Erfolge des Teilbereichs „Jugend in Aktion“: 100.000 Europäische Freiwillige und 1,4 Mio. mobile Jugendliche sprechen für sich!“ Im Rahmen der Europäischen Jugendwoche wird in 33 Ländern auf die Leistungen und Möglichkeiten von „Jugend in Aktion“ aufmerksam gemacht. Dies werde sicherlich dazu beitragen, dass noch mehr Jugendliche die Angebote wahrnehmen und sich in Europa engagieren, sagt Karmasin. „Um auch den zukünftigen Generationen dieselben Möglichkeiten zu geben, wird während des EU-Vorsitzes Österreichs 2018 ein besonderer Fokus auf der Weiterentwicklung des Erasmus+ Programms sowie den Beschluss einer neuen EU-Jugendstrategie liegen“, so Karmasin.

„Erasmus+: Jugend in Aktion“ bietet Fördermöglichkeiten für Jugendprojekte und die außerschulische Jugendarbeit. Dazu zählen Jugendbegegnungen, der Austausch und Trainings für Fachkräfte der Jugendarbeit, der Dialog zwischen Jugendlichen und politischen Verantwortlichen sowie der Europäische Freiwilligendienst. Weitere Informationen: www.jugendinaktion.at