Interkulturelles Zentrum beim Intercultural Achievement Award 2017

Am Mittwoch, 6. September 2017, wurde im Porgy & Bess in Wien der Intercultural Achievement Award des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres vergeben. Das Interkulturelle Zentrum hatte seine Expertise in der Jury eingebracht und Martina Fürpass, Geschäftsführerin des IZ, durfte den Award an die Organisation AL-HAYAT Center for Civil Society Development für das Projekt "Defending Women's Rights and Participation in Jordan" überreichen.

Das Projekt war in der Kategorie "Aktualität" als Best- Practice von der Jury ausgewählt worden. AL-HAYAT bildet Frauen zu sogenannten interkulturellen Botschafterinnen aus, die dann Frauen in ländlichen, aber auch städtischen Gebieten aufsuchen, und ihr Bewusstsein für Frauenrechte und gesellschaftliche Beteiligung schärfen.Dabei geht es um die Ermächtigung und Befähigung von Frauen für ein selbstbestimmtes und automones Leben. Dazu wurde ein besonders niederschwelliges Konzept entwickelt und zwar die sogenannten "Kitchen Meetings", bei denen die Frauen direkt in den Haushalten gemeinsam zusammenkommen, um sich über ihre Rolle als Bürgerinnen, ihre Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten austauschen.

Insgesamt wurden fünf Projekte mit dem Intercultural Achievement Award 2017 ausgezeichnet. Mehr zu den einzelnen Preisträger-Projekten hier