Partnerschaftsentwicklung

Die Partnerschaft der relevanten AkteurInnen zu einem Integrationsthema (beispielsweise Bildung, Arbeit, Wohnen, Begegnung udgl.) hat die Aufgabe, die Strategie zu entwickeln und deren Umsetzung zu steuern.
In der Regel sind in einer Integrationspartnerschaft drei Gruppen von AkteurInnen vertreten: die politischen AkteurInnen, die Administrativen AkteurInnen (Verwaltung) und die AkteurInnen aus der Zivilgesellschaft (z.B. zum Thema Arbeit sind das Wirtschaftsvertreter, Vertreter des Artbeitsmarktservice und wichtige Arbeitgeber).
Mit dem Modell der Partnerschaft verlässt die Politik die Idee, dass sie für alles zuständig ist. Sie lädt die Zivilgesellschaft ein, unmittelbare Verantwortung für gesellschaftliche Anliegen zu  übernehmen. Auf gleicher Augenhöhe wird an gemeinsamen strategischen Anliegen und operativen Projekten gearbeitet. Dabei werden 4 Arten von Ressourcen komplementär gebündelt und genutzt: Geld, Wissen, Beziehungen in Form von Zugängen zu unterschiedlichen Akteursgruppen und Leidenschaft.
Partnerschaften werden für länger als ein Jahr, aber für einen begrenzten Zeitraum in Form einer Partnerschaftsvereinbarung eingegangen. Innerhalb dieses Zeitraums werden Beobachtungs-, Reflexions- und Entscheidungsprozesse durchgeführt, um die gemeinsam erarbeitet Strategie (Positionierung, Wege, Maßnahmen) zu erreichen.