Veranstaltungsankündigung: 2. bis 3. Oktober 2017
Vienna Conference: Balkan Refugee Trail – A Pathway for European Solidarity

Von 2. bis 3. Oktober 2017 findet in Wien eine internationale Konferenz statt, bei der sich ExpertInnen, WissenschafterInnen und PraktikerInnen mit verschiedenen Lösungsansätzen und Strategien im Umgang Europas mit der Flüchtlingsfrage beschäftigen.

Zwar ist die Balkanroute geschlossen, aber immer noch kommen Flüchtlinge nach Europa und die EU kämpft darum, eine gemeinsame Strategie im Umgang mit dieser Herausforderung zu finden. Zugleich werden NGOs, die sich im Mittelmeer für die Rettung von Flüchtlingen einsetzen, kriminalisiert.

Seit Jahren fordern NGOs Strategien für die sichere und geregelte Aufnahme von Flüchtlingen, die Schutz benötigen. Es muss eine Alternative zur Schließung von Flüchtlingsrouten und zur Abschiebung von Verantwortung für jene, die Schutz brauchen, geben. Was ist mit der Welle an Solidarität, die in vielen europäischen Ländern von Seiten der Zivilgesellschaft gezeigt wurde? In welcher Form kann diese Solidarität gegenüber Flüchtlingen einen positiven Einfluss auf demokratische Strukturen und Prozesse haben? Wie kann Solidarität als zentraler demokratischer Wert gegen den aktuellen neoliberalen Mainstream wiederbelebt werden? Wie können politische Entscheidungen auf nationaler und EU-Ebene diesbezüglich beeinflusst werden?

ExpertInnen, WissenschafterInnen sowie PraktikerInnen aus verschiedenen Bereichen und Ländern werden bei einer internationalen Konferenz in Wien ihre Erfahrungen und Forschungsergebnisse dazu teilen. In Diskussionsrunden und Workshops sind TeilnehmerInnen der Konferenz eingeladen, an der Entwicklung zukünftiger Strategien und möglicher Lösungsvorschläge für Europa mitzuarbeiten.

Das Konferenzprogramm zum Download hier (PDF-File, ca. 550KB, engl. Sprache, Stand: 26. September 2017)

Anmeldung zur Teilnahme:

Wer an der Konferenz teilnehmen möchte, meldet sich bitte per E-Mail mit Angabe von Namen, Land sowie Organisation/Institution bis 22. September 2017 an: franjo.steiner@iz.or.at

Fördergeber und Partner:

Die Konferenz wird vom Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" gefördert und vom Interkulturellen Zentrum und der asylkoordination österreich in Kooperation mit folgenden Partnern umgesetzt:
Center for Peace Studies (Kroatien), Asylum Protection Center (Serbien), Council for Refugees (Griechenland), Legal-Informational Center for Non-governmental Organisations (Slowenien), Legis (FYRO Mazedonien), Helsinki Committee (Ungarn).