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Interkulturelles Zentrum
Position:   Schule > ARTiculating Values
Partner

Rebecca Zeilinger

rebecca.zeilinger@iz.or.at
T: 01/586 75 44-20

   

Partner

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Unterstützt wird das Projekt von der Anna Lindh Foundation (ALF), dem BMUKK, dem BMeiA, dem Zukunftsfonds der Republik Österreich, den UNESCO-Kommissionen in Österreich, Israel, und Ungarn sowie dem UNESCO ASP-Netzwerk in Dänemark.

   

Extra

Mehr Infos

Mehr Infos zum Projekt finden Sie unter www.articulatingvalues.net

   

ARTiculating Values: Young people act in EuroMed
(2009-2011)

Populistische Parteien gewinnen an Zuspruch, rassistisch motivierte Gewalttaten und Übergriffe auf Minderheiten häufen sich. Rechts-populistische Äußerungen sind an der Tagesordnung und sowohl in den Medien als auch auf dem politischen Parkett zu finden. Gezielt werden junge Menschen angesprochen und Ressentiments gegenüber dem Anderen geschürt. In Zusammenarbeit mit Jugendlichen und MultiplikatorInnen in Schulen, Jugend- und Kulturzentren sowie zivilgesellschaftlichen Einrichtungen will das Projekt "ARTiculating Values: Young people act in EuroMed" hier aktiv gegensteuern.

An der Initiative, die vom Interkulturellen Zentrum koordiniert wird, beteiligen sich acht Länder: Österreich, Dänemark, Ungarn, Israel, Jordanien, Libanon, die Niederlande und die Türkei.

Dem Fremden begegnen - Kommunikation gegen Angst und Rassismus

Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen jungen Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft: So nehmen SchülerInnen von öffentlichen und privaten Schulen ebenso an dem Projekt teil wie benachteiligte Jugendliche und VertreterInnen von Minderheiten. Durch die gemeinsame, kreative Auseinandersetzung mit den Themen "Werte" und "Frieden" sowie der damit verbundenen Beschäftigung mit Selbst- und Fremdbildern wird zur kritischen Reflexion vorhandener Normen und Wertevorstellungen angeregt.

Begegnungen zwischen den ProjektteilnehmerInnen sowie das gemeinsame Arbeiten und Diskutieren sollen helfen, die eigenen Werte kritisch zu hinterfragen, Vorurteile abzubauen und den gegenseitigen Respekt fördern. Empowerment und Partizipation aller AkteurInnen sind im Sinne eines gleichberechtigten Dialogs nicht nur Thema, sondern spiegeln sich auch in der Methodenauswahl wider. Dabei spielen die Ausdrucksformen Theater und Text eine besondere Rolle.

Kreative Ausdrucksformen als Sprachrohr nutzen

Beim internationalen Trainingsseminar im April 2010 in Wien lernen die TeilnehmerInnen - LehrerInnen, JugendarbeiterInnen und Jugendliche nicht nur einander, sondern - im Rahmen von Theater-,  Schreib- und Radioworkshops - auch verschiedene Ausdruckformen kennen. Das Theater der Unterdrückten ermöglicht es z.B. sprachliche Barrieren zu überbrücken und tiefe Emotionen auszudrücken. Unter dem Motto "Pages for Peace" entstehen Texte, die ein positives Bild des Anderen/Fremden vermitteln und damit dem bekannten Slogan "Only bad news are good news" etwas entgegensetzen. Die erarbeiteten Szenen und Texte werden am 29. April in Wien einem größeren Publikum präsentiert.

Follow-Up in den Partnerländern

Wieder zuhause teilen die TeilnehmerInnen ihre Erfahrungen mit MitschülerInnen, FreundInnen und Familien. Gemeinsam gestalten sie weitere Texte und Theaterstücke, die in den Schulen und Gemeinden vorgetragen werden.