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Die Geschichte des IZ

Am 20. März 1987 findet die Gründungsversammlung des IZs statt. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt von privaten Unternehmen. Auch das Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie gewährt eine Startsubvention. Zusätzlich bringen die etwa 30 Gründungsmitglieder private Spenden in beträchtlichem Ausmaß ein, um das IZ auf der Taufe zu heben. Als Vorstandsmitglieder werden Helmut Fennes, Irmgard Fennes, August Gächter, Siegrid Spudich-Sperl und Karl Vogelmann gewählt.

Zu den ersten Tätigkeitsbereichen des Zentrums gehört die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zum interkulturellen Lernen in Schulen sowie verschiedene Weiterbildungsseminare für PädagogInnen.

1989 wird das IZ vom Unterrichtsministerium mit der Abwicklung der internationalen Schülerkorrespondenz beauftragt. Ein Jahr später wird das Projekt "Internationale Schulpartnerschaften" gestartet und das IZ beginnt im Auftrag des Ministeriums mit der Vermittlung und Beratung von internationalen Schulpartnerschaften.

Bis heute wurden mehr als 5000 Schulpartnerschaften auf der ganzen Welt vermittelt. Seit 1994 werden zusätzlich Fördergelder für Schulaustauschprojekte mit Mittel- und Osteuropa verwaltet.

1994 wird das IZ vom Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie erstmals als österreichische Nationalagentur für das EU-Programm "Jugend für Europa" eingesetzt.

1996 wird das IZ mit der Koordination des EU-Pilotprojekts "Europäischer Freiwilligendienst" beauftragt. Im Jahr 2000 wird der Europäische Freiwilligendienst schließlich in das "Jugend"-Programm integriert.

2000 wird das IZ vom Europarat mit dem "World Aware Award for Global Education" ausgezeichnet.

2001 ruft das IZ das Netzwerk youthNET mit Fokus auf die Region Südosteuropa ins Leben. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Europäischen Union und Südosteuropa speziell im Jugendbereich auszubauen. Gleichzeitig sollen durch diesen Austausch Know-how und Erfahrung im Bereich der Jugendarbeit aufgebaut werden. Mit Hilfe von verschiedenen Trainings und Vernetzungstreffen unterstützt youthNET-Projekte von und für Jugendliche in der Region.

2002 werden im Rahmen des Projekts EQUAL "Verschiedene Herkunft - gemeinsame Zukunft" in Niederösterreich verschiedene Aktivitäten zum Thema Integration gesetzt. Erstmals begleitet das IZ vier Gemeinden bei der Entwicklung eines Integrationsleitbildes.

2004 wird der geografische Fokus von youthNET ausgeweitet: Das IZ initiiert das Netzwerk youthNET CIS in dessen Mittelpunkt die Länder Ukraine, Russland und Belarus stehen.

2005 wird das IZ für das Projekt "Education for Global Citizenship" mit dem World Aware Education Award vom North South Centre des Europarates ausgezeichnet.

2006 startet erstmals die Academy of Central European Schools (aces). Entwickelt wurde das Projekt vom IZ gemeinsam mit der ERSTE Stiftung. Mittels eines Projektwettbewerbes werden grenzüberschreitende Schulpartnerschaften im CEE-Raum gefördert.

2007 wird das IZ Nationalagentur für das neue EU-Programm "Jugend in Aktion", das bis Ende 2013 läuft. Gemeinsam mit den ARGE Partnern - Institut für Erziehungswissenschaften/Innsbruck und der ÖAR-Regionalberatung - ist das IZ für die Umsetzung des Programms in Österreich verantwortlich. Unterstützt wird die Agentur dabei auch von den Regionalstellen in den Bundesländern.

2008 findet zum 10. Mal der Lehrgang "Interkulturelle Kompetenzen" statt. Der Lehrgang wird jedes Jahr in Kooperation mit dem Renner Institut veranstaltet. Seit Einführung dieses Ausbildungsangebots haben ca. 200 Personen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen an diesem Lehrgang teilgenommen.

Gemeinsam mit dem Partner Western Union und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur startet das IZ die Initiative VielfalterSM. Vielfalter unterstützt Projekte, die sich mit der Förderung kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit sowie interkultureller Bildung in Österreich beschäftigen. Kindergärten, Schulen, LehrerInnen, Eltern, aber auch Vereine oder private Initiativen können hier Projektideen einreichen.

2009 Das IZ zieht vom 5. Wiener Bezirk in neue Büroräumlichkeiten in die Lindengasse 41 im 7. Bezirk. Gefeiert wird der Umzug mit einem Tag der Offenen Tür im Oktober 2009. Auch für das youthNET-Netzwerk markiert 2009 einen Meilenstein: Mit der Unterzeichnung eines "Memorandum of Cooperation" erhält das Netzwerk neue Strukturen und wird in Zukunft von einem eigenen "Coordination Body" gelenkt.

2010 veranstaltet das IZ in seiner Funktion als Österreichische Nationalagentur für das EU-Programm "Jugend in Aktion", gemeinsam mit den Nationalagenturen aus Deutschland, Luxemburg, Liechtenstein, der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien sowie der Schweizer Koordinationsstelle das 2. Deutschsprachige Jugendforum "Europäisch gewürzt: Misch mit!" in Wien, an dem rund 200 Jugendliche, JugendarbeiterInnen und MultiplikatorInnen teilnehmen.

2011 findet erstmals in Kooperation mit der Universität Salzburg der Diplomlehrgang Intercultural Competences (ICC) in den Räumlichkeiten des IZs in Wien statt. Daran angeschlossen ist das Master-Studium Intercultural Studies (MIS), das ebenfalls im IZ in Wien angeboten wird.

2014 wird das IZ mit der Umsetzung des neuen EU-Jugendförderprogramms "Erasmus+: Jugend in Aktion" (2014 - 2020) beauftragt.

2015 Martina Fürpass wird neues Mitglied der Geschäftsführung des IZs und leitet gemeinsam mit Gerhard Moßhammer die Geschicke des Vereins.

2016 bezog das IZ ein neues barrierefreies Büro in der Dresdner Straße 82 im 20. Wiener Bezirk. Erstmals koordinierte das IZ in diesem Jahr auch den Österreichischen Jugendpreis 2016.

2017 Zum 30-Jahre Jubiläum des Vereins startet das IZ einen einjährigen Identitäts-Prozess in dessen Zuge das Leitbild des Vereins grundlegend überarbeitet wird und auch Name und Außenaufritt einem umfassenden Relaunch unterzogen werden

2018 Die EU-Initiative Europäisches Solidaritätskorps wird vom Europäischen Parlament im September abgesegnet und geht als eigenes Förderprogramm an den Start. Betreuung und koordiniert wird die neue Förderschiene vom IZ als Österreichische Nationalagentur für Erasmus+ Jugend in Aktion und Europäisches Solidaritätskorps.

Das IZ

steht für Vielfalt, Dialog und Bildung in Österreich und im internationalen Kontext.

Partner

Arbeiterkammer Wien
Austrian Development Agency
Bundesministerium für Familien und Jugend (BMFJ)
Bundesministerium für Bildung (BMB)
Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA)
Bundesministerium für Inneres (BMI)
ERSTE Stiftung
Europäische Kommission - GD Bildung und Kultur
Europarat
Nationalagenturen EU-Programm Erasmus+
Landesjugendreferate Österreich
ÖAMTC

SALTO Youth Ressource Centres
Stadt Wien
Renner Institut
Western Union

Kontakt

iz@iz.or.at