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AG Globale Verantwortung - Jahresbericht 2019

💡  Basisinfos

... ist eine Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe sowie Dachorganisation für 35 österreichische NGOs aus diesen Bereichen.

 

Ein Blick in die Waagschale genügt: Österreichs Humanitäre Hilfe ist in Not


„2019 stand in der AG Globalen Verantwortung wieder der gemeinsame Einsatz für die Sustainable Development Goals im Mittelpunkt“, erklärt IZ-Geschäftsführerin Martina Fürpass. Sie wurde in den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft wiedergewählt, die national und international die Interessen von 35 österreichischen Nichtregierungsorganisationen vertritt und sich so für nachhaltige globale Entwicklung und Humanitäre Hilfe einsetzt.

2019 tat sie das zum Beispiel mit einer Presseaktion unter dem Motto „Ein Blick in die Waagschale genügt: Österreichs Humanitäre Hilfe ist in Not!“. Die Waage, die dafür am Welttag der Humanitären Hilfe am Minoritenplatz aufgestellt wurde, kippt beinahe – so wenig wiegt die Summe, die Österreich für Humanitäre Hilfe ausgibt. Mit der Aktion macht die AG Globale Verantwortung darauf aufmerksam, dass Österreich im Jahr 2018 nur 23 Millionen Euro für Humanitäre Hilfe zur Verfügung gestellt hat. Für Werbung wurde etwa das Doppelte (45 Millionen Euro) ausgegeben, für Parteienfinanzierung beinahe das Dreifache (62 Millionen Euro) - und ein Eurofighter kostet fast das Achtfache (172 Millionen Euro). Auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist unser Beitrag verschwindend gering. Österreich könnte zum Beispiel bereits mit einer zusätzlichen Million Euro weitere 10.000 Menschen mit Essen versorgen, um sie vor dem Verhungern zu retten, erklärt Annelies Vilim, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung und wird damit im Morgenjournal und in der ZIB13 zitiert. 

 

Bild 1: Presseaktion zu Humanitärer Hilfe © 2019 AG Globale Verantwortung