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Gesellschaftsklimabündnis - Jahresbericht 2019

💡  Basisinfos

... setzt sich für ein positives Gesellschafts­klima ein und für Anerkennung und Würdigung der Vielfalt an Lebensentwürfen und Weltanschauungen, die in der Gesellschaft vorhanden sind.

 

Durch Narrative ein positives Gesellschaftsklima prägen


Am 25. April kamen im Renner-Institut 80 Teilnehmende aus den verschiedensten Organisationen zum Auftakt des Gesellschaftsklimatags bei einem Denkanstoß zu Framing und neuen Narrativen zusammen. „Es werden oft negative, zerstörerische Geschichten zu gesellschaftlichen Themen verbreitet“, erklärt Martina-Fürpass, die das IZ im Gesellschaftsklimabündnis vertritt, „und es ist wichtig, dass wir als NGOs da positive, menschenfreundliche Narrative entgegensetzen können. Das wollten wir beim Denkanstoß gemeinsam lernen.“

Met welchen Methoden kann man überzeugende Argumentationen aufbauen? Wie formuliert man prägnante Antithesen und warum ist das so wichtig? Wozu spricht man in einer Trias und was hat das Ganze mit Applaus zu tun? Welche Leitmotive braucht ein gutes Storytelling und wie passt Mittelerde ins Bild? Diese und viele weitere Fragen wurden beim Denkanstoß behandelt und diskutiert, wie wirkungsvolles Framing und gute Metaphern wie „kinderfreundlichste Region Europas“ oder „Zwangstagsschule“ sofort Gefühle hervorrufen – in einen Fall positive, im anderen negative. Viele der Teilnehmenden haben die Motivation und neue Impulse mitgenommen, um in Zukunft das gesellschaftliche Klima mit positiven Narrativen zu prägen.

Am nächsten Tag kamen dann bei den „Sprechstunden der Vielfalt“ und vielen weiteren Veranstaltungen österreichweit hunderte von Menschen zusammen, um sich für ein positives gesellschaftliches Klima einzusetzen.

 

     

Bild 1 & 2: GKB-Denkanstoß © 2019 IZ - Vielfalt, Dialog, Bildung