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Jahresbericht 2018 #11

Europäisches Solidaritätskorps (ESK)

 

💡  Basisinfos

  • Neues Jugendförderprogramm der EU
  • Laufzeit: 2018-2020
  • Ermöglicht solidarisches Handeln junger Menschen im Inland und über Ländergrenzen hinweg und fördert damit gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein soziales und vielfältiges Europa
  • www.solidaritaetskorps.at

Weltretter*innen gesucht!

Anfang Oktober ist das neue EU-Jugendförderprogramm „Europäisches Solidaritätskorps“ (ESK) offiziell an den Start gegangen. Melanie Jacobs, stellvertretende Direktorin der Nationalagentur und verantwortlich für das ESK, im Kurzinterview:

Wie gut ist das ESK angelaufen?

Obwohl die erste Antragsfrist bereits Mitte Oktober und damit die Vorlaufzeit sehr kurz war, ist es uns gelungen, die Fördermittel vollständig auszuschöpfen. Das haben wir unter anderem geschafft, indem wir auf langjährige Partnerschaften und Strukturen aus dem Partnerprogramm Erasmus+ Jugend in Aktion aufgebaut haben. Auch gute Kommunikation war ein entscheidendes Thema.

Für die Kampagne zum ESK-Start hat das IZ den ciost+ Award erhalten. Was war der Kerngedanke der Kampagne?

Mit dem ESK erreichen wir eine neue Zielgruppe – viele der Formate richten sich direkt an junge Leute und nicht nur an Organisationen. Die wollten wir durch das moderne Design und die prägnanten Slogans erreichen. Inhaltlich stehen die neuen Möglichkeiten im Vordergrund, die das Programm bietet.

Was sind die neuen Möglichkeiten im ESK?

Das neue Format der Solidaritätsprojekte fördert lokale Initiativen von jungen Menschen. Die beliebten Freiwilligeneinsätze (früher: EFD) kann man nun auch in Teams und auch in Österreich machen. Und eine spannende neue Nische ist auch das Format der Jobs und Praktika, das sich gerade im Aufbau befindet.

📃  Daten & Fakten

 

  • Start im Oktober 2018
  • Launch und Informationstag am 26. November 2018
  • 1,25 Milliarden Euro Fördervolumen europaweit
  • 1 Millionen Fördervolumen in Österreich 2018 (1 Antragsfrist)
  • Drei Antragsfristen pro Kalenderjahr
     
  • 27 geförderte Projekte (bei nur einer Antragsfrist!)
  • 248 Projektteilnehmer*innen
  • 10 Solidaritätsprojekte mit 52 Teilnehmer*innen
  • 17 Freiwilligenprojekte mit 196 Teilnehmer*innen