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Aus Nachbarn werden Freunde

Um Jugendkontakte in Mitteleuropa nach dem Fall des Eisernen Vorhangs drehte sich alles bei diesem Projekt. Im Auftrag des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) erstellte das IZ mit dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) im Jahr 2009 eine Wanderausstellung. Auch eine eigene Website entstand: www.jugendkontaktenach89.at bot Lehr- und Lernmaterialien rund um das Thema "Kalter Krieg & Fall der Eisernen Mauer" für den Unterricht.

Wanderausstellung "Aus Nachbarn werden Freunde" macht Geschichte lebendig

Die heutigen Jugendlichen fühlen sich kaum mehr von den Ereignissen des Jahres 1989 persönlich betroffen, so die Ergebnisse einer GfK Austria Studie ("Jugend in Europa 08"). Die Ausstellung macht Zeitgeschichte greifbar und persönlich erlebbar. Präsentiert werden Jugendaustauschprojekte im schulischen, außerschulischen sowie universitären Bereich zwischen Österreich und den Ländern der Regionalen Partnerschaft - Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Ungarn - zwischen 1989 und 2009. Die Vielzahl positiver Begegnungen und Entwicklungen, die oft noch andauern, werden exemplarisch dargestellt und gewürdigt. Etwa 100 Personen, die in verschiedenster Funktion hinter diesen Jugendprojekten standen, erzählten ihre Geschichten. Sie äußerten sich dabei nicht nur in Bezug auf das jeweils vorgestellte Projekt, sondern sprachen auch von ihrer Wahrnehmung der Ereignisse von 1989 und darüber, was die Veränderung für sie bedeutete.

Website und Handbuch bieten praktisches Unterrichtsmaterial

Begleitmaterial zur Ausstellung mit Vorschlägen zur Aufbereitung des Themas im Unterricht, wie z.B. Arbeitsblätter, Quiz, Rollenspiele ect. finden sich in der Publikation "Aus Nachbarn werden Freunde", die kostenlos beim IZ angefordert werden kann. Hier finden interessierte Lehrkräfte vielseitiges Material für den Unterricht.

Laufzeit:

2009

Auftraggeber*in:

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA)

In Kooperation mit:

Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)