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InclusiON NOW!

Entwicklung inklusiver Jugendarbeit in den Ländern der Eastern Partnership

 

Titelbild InclusiON NOW


Gleichheit, Inklusion und Vielfalt sind Grundwerte der Jugendarbeit in Europa. Viele schutzbedürftige junge Menschen in den Ländern der Eastern Partnership haben nur eingeschränkten Zugang zu den vier Hauptaspekten der Inklusion: Bildung, Gesundheitsversorgung, Beschäftigung und gesellschaftliche Partizipation. Die Lücken, die es in der Inklusion von Jugendlichen in den Ländern der Eastern Partnership gibt, betreffen viele verschiedene Dimensionen, von Gender-Rechten bis hin zu Rechten von Menschen mit Behinderungen.

Vor diesem Hintergrund führt ein europäisches Konsortium von Jugendorganisationen ein Projekt durch: „InclusiON NOW! Development of Inclusive Youth Work in the Eastern Partnership countries“.

Wir möchten Fachkräften aus den Ländern der Eastern Partnership, die an der Inklusion von Jugendlichen arbeiten, die Möglichkeit bieten, sich beruflich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus wollen wir das Thema "Inklusion junger Menschen" in die Advocacy-Ziele der Arbeitsgruppe 4 des Eastern Partnership Civil Society Forums einbeziehen und uns für stärkere Inklusion von Jugendlichen einsetzen, auf nationaler wie auf europäischer Ebene.
 

Ziele


Die Ziele des Projekts sind folgende:

  • Austausch von Erfahrungen und Best Practices, wie Inklusion in der Jugendarbeit für benachteiligte junge Menschen in den Ländern der Eastern Partnership gesteigert werden kann
  • Ausstattung junger Fachkräfte aus den Ländern der Eastern Partnership mit praktischen Instrumenten und Methoden für ihre tägliche Arbeit mit benachteiligten jungen Menschen
  • Schaffung eines Netzwerks von Partner*innen in der EU und der Eastern Partnership, die gemeinsam hochwertige Jugendarbeitsmaßnahmen entwickeln, um die Inklusion benachteiligter junger Menschen zu unterstützen
  • Mapping von Good Practices, Trainingsaktivitäten, Tools und Methoden, die die Inklusion von Jugendlichen fördern, deren Verbreitung und unter den Mitgliedern der Arbeitsgruppe 4 des Eastern Partnership Civil Society Forums und darüber hinaus
  • Einbeziehung des Themas der Inklusion von Jugendlichen, die von Marginalisierung bedroht sind, in die Advocacy-Ziele der Arbeitsgruppe 4 des Eastern Partnership Civil Society Forums
  • Verbreitung und Einbeziehung der Ergebnisse, Empfehlungen und des im Rahmen des Projekts erarbeiteten Positionspapiers unter den einschlägigen EU-Institutionen und den nationalen Regierungen in den Ländern der Eastern Partnership
     

Aktivitäten


Im Rahmen des Projekts planen wir die Implementierung der folgenden Aktivitäten:

  • Aktivität 1: Entwicklung eines maßgeschneiderten Schulungsmoduls zur Jugendinklusion in den Ländern der Eastern Partnership für Jugendarbeiter*innen und Jugendpädagog*innen
  • Aktivität 2: "InclusiON NOW!"-Schulung für Jugendarbeiter*innen und Jugendpädagog*innen in den Ländern der Eastern Partnership (basierend auf dem Schulungsmodul)
  • Aktivität 3: Studienbesuch im Jugendzentrum Fryshuset in Schweden
  • Aktivität 4: Entwicklung von Empfehlungen
  • Aktivität 5: Advocacy-Arbeit für die Empfehlungen und Ziele des Eastern Partnership Civil Society Forums bei nationalen und europaweiten Stakeholder*innen

Projektlaufzeit:

April bis Oktober 2020

Beteiligte Organisationen:

Armenian Progressive Youth NGO (Leadorganisation, Armenien), Belarusian students’ association (Weißrussland), Local Democracy Agency (Georgien), Foundation for Advancement (Moldawien), Youth organization “STAN” (Ukraine), IZ - Vielfalt, Dialog, Bildung (Österreich), AEGEE-Europe (Belgien), Fryshuset Foundation (Schweden)

Förderung:

Re-Granting-Programm des Eastern Partnership Civil Society Forums (FSTP), Europäische Union im Rahmen ihrer Unterstützung für die Zivilgesellschaft in der Region finanziert